Artikel:Die Regelungen zur Berufshaftpflichtversicherung für Versicherungsmakler bleibt unverändert

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Die nach EU-Recht vorgeschriebene Berufshaftpflichtversicherung für Versicherungsmakler und Anlageberater wird vorerst nicht geändert. Das geht aus einem Bericht hervor, der am 13. April dem Europäischen Parlament vorgelegt wurde.

Der EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy sagte vor der Besprechung im EU-Parlament: „Aufgrund der bisherigen Erfahrungen sollten wir die geltenden Haftpflichtversicherungsbestimmungen beibehalten. Für eine umfassende Beurteilung ist es aber noch zu früh.“ Die Kommission werde aber die Situation weiter beobachten, um eventuelle Zeichen eines Marktversagens aufzudecken.

Die Berufshaftpflicht gehört zu den wichtigsten Absicherung für Versicherungsmakler und Anlageberater und stellt einen Basis-Schutz dar. Sie kommt für Verluste auf, die Dritten durch Fehler oder Unterlassungen eines Berufsangehörigen in Ausübung seiner Tätigkeit entstanden sind, erklärt das Informationsportal online-marketing.de.

Die EU-Kommission war durch eine Bestimmung in der Richtlinie zu Märkten für Finanzinstrumente (MiFID) dazu verpflichtet, einen Bericht zu der Frage zu erstellen, ob es zweckmäßig ist, die bestehenden Haftpflichtregelungen zu ändern. Durch eine Sonderklausel wurde die Haftpflichtregelung in der MiFID flexibler gemacht, indem sie die Wahl zwischen Anfangskapital, Berufshaftpflichtversicherung oder einer Kombination aus beidem ermöglicht.

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