Artikel:Zusatzversicherung: Neuregelung beim Zahnersatz

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Bisher beteiligten sich die gesetzlichen Krankenkassen mit einem prozentualen Zuschuss von 50 Prozent an den Kosten für den genehmigten Zahnersatz. Seit 1.1.2005 bezahlen die Krankenkassen Festzuschüsse bei Zahnersatz. Für einen bestimmten Befund gibt es also immer denselben Festbetrag als Zuschuss. Bestimmte Behandlungen sind generell vom Zuschuss ausgeschlossen.

Die Berechnung des Festsatzes ergibt sich aus der Annahme einer "Standarttherapie" und die damit verbundenen Durchschnittskosten.

Je nach der persönlichen Vorsorge tragen die Patienten weiterhin beim Zahnersatz einen Eigenanteil von mindestens 35 bis 50 Prozent.

Private Zahnersatzzusatzversicherungen kommen abhängig vom Versicherungstarif teilweise oder vollständig für die Kosten der Eigenbeteiligung auf.

Zu beachten ist, dass die meisten Zusatzversicherer in den ersten Jahren eine Summenbegrenzung haben. Auch üblich ist eine Wartezeit von einigen Monaten, bis zum erstenmal die Versicherung in Anspruch genommen werden kann.

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